UPPER BLEISTEIN

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Laura Eschweiler, *1983 in Wuppertal, seit 2004 Studium an der Kunsthochschule Mainz
Judith Leinen, *1985 in Prüm, seit 2004 Studium an der Kunsthochschule Mainz
Lisa Vogel, *1984 in Herdecke, seit 2004 Studium an der Kunsthochschule Mainz

2007 Gründung von Upper Bleistein
2011 Emy-Roeder-Förderpreis für Junge Rheinland-Pfälzer Künstlerinnen und Künstler.

 

In den vergangenen Jahren haben die drei Kunststudentinnen aus Upper Bleistein an verschiedenen Orten im öffentlichen Raum gezeigt, was sie gebaut haben. Ihre aufwändig selbstgezimmerten, temporären Skulpturen und Installationen fordern zur Interaktion auf und haben zugleich ein mitunter kurioses Eigenleben. Der Formsprache aus Upper Bleistein haftet stets der Charakter des Selbstgebauten, Improvisierten, Unfertigen an. Die „Gebilde“ überraschen oft mit einer überbordenden Funktionstüchtigkeit, ohne jedoch einen konkreten Zweck zu erfüllen.

Ein besonderes Interesse haben die Künstlerinnen an der Idee, vermeintlichem Abfallmaterial neue Aufgaben zuzuweisen und es so aus der beschränkten Definition als „unbrauchbar“ oder „verbraucht“ zu befreien. Der Kreislauf als naturhaftes, mitunter magisch-spirituelles Phänomen ist ein zentrales Element ihrer bildhauerischen Arbeiten. Die Objekte aus Upper Bleistein mögen in unseren Städten zunächst wie seltsame, störende Fremdkörper anmuten, sie zielen jedoch darauf ab, dass wir bald Mitspieler werden, eine Beziehung zu ihnen aufbauen und sie so in unsere Welt integrieren. Für „Playing the City 3“ betätigen sich die drei Croissantfabrikanten aus Upper Bleistein als eigenwillige Stadtplanerinnen.

Zur Aktion der Künstler

 

Laura Eschweiler, *1983 in Wuppertal, since 2004 student at Kunsthochschule Mainz
Judith Leinen, *1985 in Prüm, since 2004 student at Kunsthochschule Mainz
Lisa Vogel, *1984 in Herdecke, since 2004 student at Kunsthochschule Mainz
2007 Formation of Upper Bleistein
2011 Emy-Röderer scholarship for young artists from Rhineland-Palatinate

 

In recent years, the three art students from Upper Bleistein have shown their constructions in various places within the public space. Their intricately carpentered, temporary sculptures and installations entice interaction, and at times display a rather curious life of their own. Their use of form always appears homemade, improvised, unfinished. The ‘structures’ often display an exuberant functional efficiency, albeit without serving any specific purpose.

It is of particular interest to the artists to assign new tasks to purported waste material, thus liberating it from its restrictive state of ‘uselessness’ and ‘exhaustion’. The cycle as a natural, rather magic-spiritual phenomenon is a central element of their sculptural works. Objects from Upper Bleistein might initially appear as strange and disruptive, however, their aim is to involve us, and to integrate them into our world by forming relationships with them. For ‘Playing the City 3’, the three croissant makers from Upper Bleistein act as quirky urban planners.

Action of the artists

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